also da gehen unsere vorstellungen von postapokalyptisch etwas auseinander wenns eine kernschmelze gibt und jede internationale hilfe abgesagt wird, dann kommts vielleicht in die nähe, aber bisher ist es "nur" eine große katstrophe
Ich finde die lybischen Zustände momentan besorgniserregender. Aber - HEY! Warum um desolate Zustände in einem Land Sorgen machen, welches 8% des weltweiten Ölvorkommen hat und in dem gerade Genozid eine Option ist, wenn wir so tuen könnten, als würden uns die Japsen, übrigens ein Land, was mir NICHT egaler sein könnte, weil es einfach mal nichts von wichtigkeit (ausser den besagten Dingen) hat, Leid tun würden, weil sie ja in einer ach so schlimmen Bredoullie stecken. Ist ja nicht so, das ander Länder das oder schlimmeres auch schon durchhatten...
Womit wir wieder beim Alibimitleid wären.
Wir sitzen natürlich in einer chronisch erdbebengefährdeten Zone, deswegen ist das, was in Japan passiert, ganz, gaaanz schlimm für uns alle! OMG! Keine Hentais mehr!
Es ist für die Leute natürlich eine Katastrophe, aber an dem Ring gibts seit Millionen Jahren solche Beben und wirds auch weiter geben, nur gibts halt immer mehr Zeug das kaputt und Häuser die einstürzen können. Und natürlich mehr Menschen. Aber Japan hat wenigstens die Mittel, das wieder vernünftig aufzubauen und bei Möglichkeit auch mit besserer Technik. Das hilft den Leuten im Moment zwar auch nix, aber da ist halt humanitäre Hilfe gefragt, falls die da nicht selbst die Kapazitäten haben.
Hm, wenn es keine Plattentektonik mehr gäbe... da hört sich irgendwie gemütlich an, hätte aber auf lange Zeit bestimmt schlimmere Folgen, auch wenn man annimmt, dass sich darunter alles weiter bewegt und das Magnetfeld so nicht zusammenbricht :-S
tja, wir werden Zeugen eines historischen Moments... in Zukunft wird Fukushima 1 ein Begriff sein bei dem sich die Nackenhaare genauso aufstellen wie bei "Tschernobly" oder "Hiroshima" .... hm die Japaner ziehen Strahlung irgendwie an hm? ... Land des strahlenden Lächelns
"Das Alte und Morsche ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue!"
Dito ich bekomm den Satz auch nicht mehr aus dem Kopf .
Trotzdem finde ich es wieder stumpf, dass die ganzen Politiker natürlich jetzt direkt wieder draufhalten müssen, dass Atomenergie schlecht ist. Fossile Brennstoffe sind auf lange Sicht auch nicht toll und wenn man den Komfort durch die Elektrizität erhalten will, sollte man sich stärker bemühen nach Alternativen zu suchen.
Naja, wenn es dazu führt dass die Politiker die pro Atomkraft sind abzusägen und die AKWs abzuschalten hatte es wenigstens einen kleinen positiven Effekt... es ist natürlich wichtig Alternativen zu finden aber die Atomenergie muss einfach weg....
"Das Alte und Morsche ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue!"
Leider fehlen da die Alternativen. Kernenergie und Fossile Brennstoffe bringen immernoch am meisten Strom. Atomkraftwerke werden in Deutschland mit einem enorm hohen Sicherheitsaufwand gebaut...aber Vattenfall hat ja gezeigt, dass man trotzdem viele Probleme haben kann, wenngleich es bis jetzt noch nie zu einem GAU in Deutschland kam. Zumindest fällt mir da jetzt grade keiner ein.
Was aber schonmal in einen Schritt in die richtige Richtung geht, ist die Isolierung der Häuser um Heizenergie zu sparen. Immer mehr Leute lassen auch Solarkollektoren auf ihren Dächern anbringen. Das liegt aber wahrscheinlich mehr an den steigenden Energiekosten.